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Kaisersesch


Der schon von der Autobahn sichtbare Römerturm hatte mich, schon lange zu einem Besuch gereizt und als ich in der Verbandsgemeindeverwaltung, also in nächster Nähe, den Strom ablesen musste, machte ich natürlich einen Abstecher dorthin. Das Bild stammt noch vom letzten Jahr, in diesem Jahr guckte ich mir den Turm von der gegenüberliegenden Seite an und fand die Aussichten sehr schön.

Im letzten Jahr hatte ich andere Straßen als in diesem Jahr und so konnte ich die Stadt ganz neu erleben. Allerdings hatte ich gehofft, einen besonders netten Bürger wieder zu treffen, was mir dadurch leider nicht gelang. Vor einem Jahr war ich eingeladen auf eine Pikkoloflasche Sekt und durfte / musste frisch gepflückte Äpfel mitnehmen. Weil ich mir die Tasche nicht so schwer machen wollte, versprach ich auf dem Rückweg wieder anzuhalten, was ich auch tat. Ich erinnere mich auch glücklich darüber gewesen zu sein, im REWE Hundertmark geräucherte Mozarellazöpfe gekauft zu haben. Ich hatte diesen Käse in Kiew kennengelernt und war begeistert, ihn hier wiederzufinden. In diesem Jahr fuhr ich einfach vorbei, aber ich erinnerte mich an das Gespräch über die Entstehung der Hundertmark Märkte, die hier ihren Anfang nahmen. Einen Moment überlegte ich noch, ob ich mein Auto putzen sollte. Im letzten Jahr musste ich wegen Adressproblemen mehrmals zur Waschstation und ich wollte sie eigentlich beim nächsten Mal nutzen. Das derzeitige Wetter aber erklärt jede Wäsche für unnötig.

Gerne hätte ich gewusst, ob es den metallverarbeitenden Betrieb noch gibt. Dort roch es genauso wie in unseren Werkstätten, in die wir als Schüler in der DDR unsere praktische Arbeit tun mussten. Dort wurde ein Nachfolger gesucht, ob sie jemanden gefunden haben? Die Straße mit den Gewerbetreibenden kostete mich viel Zeit, bis ich alle Zähler gefunden hatte, aber die Erlebnisse sind doch intensiver. Oh ja, da fällt mir der Dobermann ein, wegen dem ich erstmal nicht aus dem Auto stieg und der Steinmetzbetrieb, wo ich zum ersten Mal sah, wie Steine geschnitten werden. Naja, wenigstens kam ich nicht in Versuchung Klamotten zu kaufen, ist schon schwierig in solchen Läden zu warten.

In diesem Jahr hatte ich auch verschiedene Läden zu besuchen, der interessanteste war ein Antiquitätenladen. Die Familie saß mittendrin und aß gerade zu Mittag und auf der anderen Seite stand eine Bar. Beim Rausgehen schaute ich mich noch einmal um und las das Schild, denn ich dachte, ich würde mich irren und eigentlich war ich doch in einem Restaurant.

Die süßeste Begegnung hatte ich allerdings mit einer großen und einer kleinen British Kurzhaar Katze. Die große begrüßte mich beim Klingeln, am Fenster der geschlossenen Tür, wie ein Hund. Als mir geöffnet wurde, war da noch ein Katzenkind, welches mir in die Hand gedrückt wurde. So verschwende ich meine Zeit doch am liebsten!

Das linke Bild zeigt den Depeschenbrunnen, eine Schautafel erklärte mir, dass Kaisersesch eine große postalische Vergangenheit besitzt, denn es war Thurn-und Taxische Poststation auf dem Weg zwischen Trier und Koblenz.

In diesem Jahr durfte ich das historische Kaisersesch besuchen, wo ich dem Neubau der alten Gemäuer zusehen konnte.

Oft muss ich die zuständigen Leute suchen, die mir die Kirche aufschließen können, diesmal sah ich Licht brennen und hatte Glück, denn hier wurde gerade der Boden gewischt und so war ich mal besonders schnell. Drinnen war ich überrascht von der optischen Wärme, die die roten Säulen ausstrahlten. Später ging ich noch einmal hinein, um ein paar Bilder zu machen. Jetzt war das Oberlicht leider aus, aber ich konnte trotzdem noch ein paar Impressionen einfangen.

Am Ortsausgang Richtung Hambach fand ich eine Kuriosität die ich mir nicht so richtig erklären kann. Ist dieser Bachlauf wirklich ein Weg?

Besonders gut gefallen hat mir der Spielplatz. Ich sah schon viele, aber der hier muss doch jedes Kinderherz höherschlagen lassen.

Zum Abschluss noch ein paar Haus- oder

Vorgartengestalten aus Holz und Stein.


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