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Kobern-Gondorf


Wie schon bei Dreckenach und Höfe erwähnt, hatte ich Kobern-Gondorf abzulesen. Mitten durch Kobern geht die Grenze zwischen dem Westnetz und der EVM. Sie erinnerte mich an die ehemalige innerdeutsche Grenze, weil einfach nicht zu erkennen war, warum gerade hier ein Schnitt gemacht wurde. Einfach von oben nach unten mitten durch die Straßen. Um manche Häuser streiten sich die Unternehmen scheinbar, denn ich erlebte verzweifelte Hausbesitzer die immer wieder erklären mussten, wohin sie jetzt gehören. Das Bild zeigt einen Sitzplatz den sich die Bewohner "Im Markesberg, gestaltet habe. Bis dorthin wäre ich wohl nie gekommen, nun genoss ich die Aussicht

und freute mich, es bis hierher geschafft zu haben.

Die Römerstraße ist die längste Straße und verbindet Gondorf und Kobern. Manchmal ist sie so schmal, dass 2 Autos nicht aneinander vorbei fahren können. Wenn man mit offenen Augen durch diese Straße geht, findet man unendlich viele schöne Dinge, hier eine Auswahl:

Überall findet man Erklärungen zu den

Gebäuden. Unten zu sehen ist die Pension

Marienhof, die war um das Jahr 980 ein

Weingut des Erzbischofs Egbert von Trier.

In der Römerstraße kann man Geschichte förmlich spüren, vor allem auch die Baustiele der verschiedenen Epochen.

Vom Schloss Liebieg habe ich schon viel schönere Bilder gemacht, aber zurzeit wird dort gebaut. Zum Zählerablesen musste ich durch aufgerissene Böden. Die Löcher waren manchmal so massiv, dass ich Angst hatte, ich könnte in das Untergeschoss fallen.

Das Schloss von der Leyen, am "Von der Leyen Platz", welcher von der Römerstraße abzweigt, ist sicher das imposanteste Gebäude. Es beherbergt nicht nur das Landeshauptarchiv, sondern auch das Heimat- und Weinmuseum. Letzteres kann man, während der Saison, jedes Wochenende kostenlos besuchen und im Trauzimmer kann standesamtlich geheiratet werden.

An der Ecke Römerstraße / Maifeldstraße, am Nothbach steht die ehemalige "Mittlere Getreidemühle" der Fürsten von der Leyen aus dem 15. Jahrhundert. Dort errichtete Nikolaus Molitor 1901 das erste Elektrizitätswerk an der Mosel. Seine Enkeltochter las mit mir die Stromzähler ab und erzählte mir die Geschichte ihres Großvaters, ich war sehr beeindruckt. So wie sie versucht, ihre eigene Familiengeschichte weiterzugeben, setzt sie sich auch für das Museum ein. Ich hoffe, ich schaffe es noch, bis Ende Oktober das Museum zu besuchen!

Gondorf überraschte mich mit der Münsterbergstraße, die hatte ich beim Durchfahren bisher völlig übersehen. Die Häuser liegen auf der aufwärtsführenden Seite alle unterhalb der Straße und ich dachte wieder einmal, wo Menschen so bauen müssen (siehe links unten). Die Burgenbilder sind 2 Beispiele von viel mehr Burgen, rings um einen Hauseingang, so etwas habe ich noch nicht gesehen und ich finde diese Arbeit, noch immer sehr beeindruckend. Beeindruckt bin ich auch von den roten Blättern, die nun der Herbst mitbringt.

Unterhalb ein paar Eindrücke von Mühlen

und dem zuständigen Gewässer, dafür

durfte ich mal wieder auf dem Traumpfad

wandern und dabei denken: "Hätte ich nicht

doch, lieber das Auto nehmen sollen?!"

In Gondorf hat jedes Haus auf der Bachseite

seine eigene Brücke!

Zum Schluss noch ein paar Dinge, die mir gefallen haben! Die Hundephysiotheapie ist übrigens nicht im gleichen Haus, wie die zu verkaufenden Kürbisse ;-)

#Gondorf #Kobern #Mühlen #VonderLeyen #Schloss #Liebieg #Elektrizitätswerk #Weinmuseum #Heimatmuseum

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