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St. Goar, Werlau


Nun habe ich ein paar Tage Werlau hinter mir und die Flut der Bilder die ich gemacht habe, erschlägt mich fast. Ich habe versucht sie in Collagen zusammenzufügen und bin der Meinung, zu viele Bilder geht ja eigentlich gar nicht!

Mein erstes Aha-Erlebnis war die Uhrensammlerin, die ihre Schätze wegen Umbauarbeiten in den Heizungskeller verbannen musste. Bei ihr war sogar schon das Fernsehen, um von ihrer Sammelleidenschaft zu erzählen. Als ich das Haus wieder verließ und über die gehörten Geschichten nachdachte, war ich überzeugt, dass Sammelleidenschaften auch Lebenselixiere sein können.

Schon ein Werbeschild machte mich auf den Finnkiosk aufmerksam und ich fragte mich, was es wohl mit diesem Namen auf sich hat. Als ich dann davorstand, war ich überrascht hier einen Laden für finnische Produkte zu finden

http://finnkiosk.de

Die nächste Kuriosität fand ich, als ich aus dem Fenster sah und auf einem Schuppen lauter Schallplatten fand. Leider fand ich den Besitzer nicht vor, ich hätte ihn gern einmal darauf angesprochen.

Und wo wir schon bei Besonderheiten sind, ich sah eine Katze auf der Straße mit ganz besonderen Flecken. Ich hatte immer Hauskatzen, aber diese Flecken mussten einer Rassekatze gehören, die ich noch nicht kannte.

Ich war wirklich begeistert und dann stand ich auch schon vor einer Tür, an der ein Schild auf eine Katzenzucht verwies. Hier der Link

http://cattery-von-der-loreley.de

und dann kann man Minipumas und Minileoparden kennenlernen, die sich dann Abessinier und Bengalen nennen.

Durch den Besuch einer ehemaligen Försterei die im Wald, aber mit Blick auf den Rhein lag, durfte ich eine tolle Aussicht genießen, die auch schon meinen Weg begleitete. Dort angekommen empfingen mich viele Bienen, die sich aber nur von weitem fotografieren ließen.

Um auf den Aussiedlerhof "Auf der Schanz" zu gelangen, ließ ich mich zuerst vom Navi an den Rhein fahren, um dann wieder den Aufstieg zu nehmen. Der Hausherr hatte von solchen Navirouten noch nie gehört... Den Rückweg konnte ich von dort, dann auch schon sehen, nun sah ich die Durchfahrtsverbotsschilder auch nur von der Rückseite her! Die Burg Rheinfels, mit dem dazugehörigen Hotel, konnte ich von hier, besonders gut sehen.

In Werlau gibt es an vielen Stellen Erklärungen zu den Häusern oder Wohngebieten. So wird z.B. erzählt wie das Gebäude früher genutzt wurde oder wo der Name herkommt.

Zu den wichtigsten Arbeitsbereichen gibt es diese schöne Sammlung, ein kleiner Springbrunnen sprudelte, am nächsten Tag, auch munter vor sich hin.

Folgende Sprüche, die aus einer anderen Zeit stammen, hängen über den Ausstellungsstücken, bestimmt kann sie jeder selbst zuordnen:

"Wo nähmst du o Braut das Brautringlein her, wenn tief unter der Erd der Bergmann nicht wär."

"Freiheit, Kraft und Männerstolz, Minne, Lieb und Wonne, reift aus deutschem Rebenholz, reift in Gottes Sonne.

"Das schönste Wappen in der Welt das ist der Pflug im Ackerfeld."

In Werlau begegnete mir mehr glückliches Geflügel als anderswo, nur die Enten wollten nichts, mit mir zu tun haben.

Für die Vögel gab es besonders schöne Behausungen.

Der regelmäßige Regen lässt alles so wunderbar saftig grün erscheinen, aber auch die Farben erscheinen mir kräftiger als sonst.

Farbe wohin man sieht!

Nachdem ich auf dem Reiterhof kein Bild gemacht habe, begegnet mir dann dieser schöne Apfelschimmel.

Auch in den Vorgärten gab man sich viel Mühe, eine Frau schenkte mir daraus Blumensenker, über die ich mich wirklich freute und das nächste Bild zeigt, wo Pflanzen noch so sprießen können.

Auf meinem Weg von der Autobahn nach Werlau kam ich an einer Baumschule vorbei und immer wieder war ich begeistert von den wachsenden Tannenspitzen, ich hatte das Gefühl, die zukünftigen Weihnachtsbäume freuen sich schon auf ihre Bestimmung und schmücken sich schon einmal selbst. Und sieht der rechte Baum nicht aus, als könnte man mit ihm kuscheln?!

Ein Stück weiter strahlte die Wiese, unter den Obstbäumen, ganz in weiß, wegen der vielen Pusteblumen.

Jetzt hätte ich doch fast die evangelische Kirche vergessen, die doch so imposant wirkt. In Werlau gibt es außerdem noch die Freie evangelische Kirche, statt wie gewöhnlich eine katholische Gemeinde.

#Werlau #StGoar #Uhrensammlung #Finnkiosk #Bengalen #Abessinier #AufderSchanz #BurgRheinfels #Tannengrün #FreieevangelischeKirche

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