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Nachtsheim


Nachdem ich von Münk aus schon das außergewöhnliche Kirchendach sehen konnte, war ich auf die Innenarchitektur gespannt. Da die Kirche offensteht, nutzte ich die Möglichkeit dort ein wenig zu verweilen. Durch das viele Holz umgab mich drinnen eine warme Atmosphäre und somit ein angenehmes Gefühl.

An der nordöstlichen Seite des Ortes grenzen die Häuser an eine große Pferdekoppel und überhaupt begegneten mir immer wieder Pferdeliebhaber. Zum ersten Mal aber, bekam ich auf die Bitte, den Strom ablesen zu dürfen die Antwort: "Der Hausherr ist gerade ausgeritten." Es gibt hier aber auch ganz andere Tierliebhaber. Die Katze hinter dem Fenster ließ mich keinen Augenblick aus den Augen, nur beim Fotografieren guckte sie zur Seite, Katzen eben...

Und dann durfte ich mal wieder einen Hundezüchter besuchen. Diesmal begegneten mir Spanische Wasserhunde (Perro de agua espanol) in verschiedenen Farben. Ach waren die knuffig und das Streicheln war eine wahre Freude für mich. Wie der Labradoodle, von dem ich mich in Buchholz kaum trennen konnte, sind auch diese Hunde nichthaarend. Leider habe ich kein Bild gemacht und so musste ich, mir mal eins klauen. Gelernt habe ich, dass der ideale Perro länger als hoch sein soll, denn ich fand ihre Größe ungewöhnlich. Andere Rassen solcher Statur sind größer. Wenn ich mir das Bild so angucke, könnte ich dahinschmelzen. Hier die Internetseite der Nachtsheimer Züchter http://perrodeaguaespanolemmy.de

Die Hunde wohnen schräg gegenüber von der Bäckerei und in dieser habe ich (wenigstens für mich) eine neue Wurst kennengelernt. Richtig gelesen, es gab Wurst in der Bäckerei, denn es ist eher ein Tante Emma Laden. Er erinnerte mich sehr daran, als es in der Bäckerei meiner Eltern ähnlich aussah. Aber zurück zur Wurst, es war eine Fleischwurst mit Haselnüssen. Der Anteil Haselnüsse war sehr hoch und ich musste sie unbedingt probieren. Am nächsten Tag ging ich noch einmal hin und kaufte sie mir wieder. So lecker und am besten ohne Brot!

Im Gasthaus Tannengrün lud man mich auf einen Kaffee ein und wir plauderten ein wenig. Leider war ich da noch nicht beim singenden Barbier gewesen, ich hätte gerne etwas über ihn erfahren. Er selbst hatte nämlich keine Zeit für mich und schickte mich zum Vermieter, der aber nicht da war. Schade. "Wir sind jung und brauchen das Wissen" steht, wie passend, an der Schulfassade.

In Nachtsheim scheint es Menschen mit grünen Daumen zu geben, denn sie lassen unter anderem Delphine und Mickymäuse wachsen...oder seht ihr etwas anderes darin?

Das Wetter war mal wieder wechselhaft und dann erwischte mich ein Regenschauer, ich konnte die Wolke gar nicht sehen und so hoffte ich, sie wäre abgeregnet, wenn ich aus dem nächsten Haus kommen würde, denn ich hatte mich nicht auf Regen eingestellt. Zum Glück war ich aber gerade in einem Haus einer besonders netten Frau. Sie übergab mir einfach einen Schirm, den ich ihr am Ende natürlich auch zurückbrachte.

Und dann gab es da noch eine kleine Geschichte am Rande, bei der ich dachte, wie für die einen etwas ganz normal ist, weil sie es immer haben und für die anderen ist es etwas Besonderes. Ich denke an den Nürburgring und seine verschiedenen Rennen. So erzählte mir eine Frau, ihr Mann wäre gerade beim 24-Stunden-Rennen, ich dachte, er wäre dort als Zuschauer, bis sie mir erklärte, dass er dort arbeiten würde.

Zum Abschluss noch ein paar schöne Vorgartenideen!

#Nachtsheim #Perrodeaguaespanol #SpanischeWasserhunde

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